VBL erreicht CO2-Ziel und strebt Treibhausgas-Neutralität des Anlageportfolios an.

Karlsruhe, 24. Februar 2026. Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) beschreitet ihren Weg in der nachhaltigen Kapitalanlage konsequent weiter. Wie nun feststeht, hat sie das Ziel, die CO2-Intensität ihrer Aktien und Unternehmensanleihen bis Ende 2025 um 25 Prozent gegenüber Ende 2021 zu reduzieren, mit rund 31 Prozent sogar übertroffen. Das Folgeziel ist ebenfalls bereits definiert: Bis zum Jahr 2050 strebt die VBL die Treibhausgas-Neutralität ihres Anlageportfolios an.

Ihr CO2-Ziel bis Ende 2025 hatte die VBL durch eine Kombination von Ausschlusskriterien, ESG-Integration, Engagement und Impact Investments erreicht. „Dass das Ergebnis um sechs Prozentpunkte besser ist als die von uns angestrebte Reduktion von 25 Prozent CO2-Intensität, freut uns sehr. Doch darauf möchten wir uns nicht ausruhen“, betont Dr. Michael Leinwand, das für die Kapitalanlage zuständige Vorstandsmitglied der VBL.

Die Klimakrise gehört zu den drängendsten Problemen unserer Zeit. Daher wird die VBL ihre Anstrengungen in der nachhaltigen Kapitalanlage weiter erhöhen. Das neue Ziel lautet, bis zum Jahr 2050 für die Treibhausgas-Neutralität des Portfolios zu sorgen. Dabei fokussiert sich die Versorgungsanstalt aktuell auf die Anlageklassen Aktien, Unternehmensanleihen und Immobilien. Begleitend dazu werden gezielte Impact Investments vorgenommen, um Treibhausgase in der Realwirtschaft zu reduzieren.

Um verfolgen zu können, ob sie bei der angestrebten Treibhausgas-Neutralität auf dem richtigen Weg ist, hat die VBL zunächst zwei Zwischenziele definiert.

Erstens: Im Vergleich zu Ende 2021 sollen die auf das Portfolio aus Aktien und Unternehmensanleihen zurückzuführenden Emissionen bis Ende 2030 um 50 Prozent reduziert werden. Dabei unterstützen können die stetige Berücksichtigung von ESG-Kriterien im Anlageprozess, die Investition in Mandate nachhaltiger Aktien- und Unternehmensanleihen sowie die kritische Beurteilung von Einzelinvestments.

Zweitens: Für die Anlageklasse der Immobilien strebt die VBL eine Reduktion der Emissionen von 40 Prozent bis Ende 2035 an (relativ zu Ende 2025). Dazu beitragen wird zum einen der verstärkte Fokus auf energetische Sanierungen von Bestandsobjekten. Zum anderen wird in CRREM-konforme (Carbon Risk Real Estate Monitor) Gebäude investiert.

Die neuen Ziele belegen, dass die VBL ihre Verantwortung im Bereich der Nachhaltigkeit ernst nimmt. Sie setzt damit ein Zeichen der Kontinuität.

 

Über die VBL.

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder ist bundesweit mit rund 5,3 Millionen Versicherten, 5.400 Arbeitgebern und rund 5,9 Milliarden Euro Leistungszahlungen an 1,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner jährlich die größte Zusatzversorgungseinrichtung für betriebliche Altersversorgung im öffentlichen Dienst. Die VBL verwaltet zu diesem Zweck Kapitalanlagen mit einem Marktwert von rund 70 Milliarden Euro (Stand Ende 2025). Beteiligt an der VBL sind unter anderem Bund, Länder, Sozialversicherungsträger, Forschungseinrichtungen, Universitäten und zahlreiche Kommunen sowie kommunale Betriebe. Weitere Informationen finden Sie im auf der VBL-Website veröffentlichten Geschäftsbericht 2024.

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